| Falten |
Wie wird die Behandlung durchgeführt? |
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Das Medikament wird über eine sehr feine Nadel in bzw. um den zu behandelnden Muskel herum eingespritzt. Hierbei kann es zu einem leichten Einstichschmerz und zu einem Spannungsschmerz kommen, der durch das Einbringen des Medikamentes hervorgerufen wird.
Anschließend sind die Stiche kaum auffällig. Kleine Blutungen oder Umgebungsrötungen, wie sie bei jeder anderen örtlichen Injektion auftreten, sind möglich. Gelegentlich können kleine blaue Flecken auftreten. Sie können die behandelten Regionen sofort kühlen und mit einem leichten Make-up abdecken. Sie sind anschließend in der Ausübung Ihrer normalen Tätigkeit nicht beeinträchtigt. Auf Massagen und sportliche Aktivitäten sollte einen Abend verzichtet werden.
Das Auftreten von Komplikationen und Nebenwirkungen ist selten; beobachtet wurden Infektion und trockene Haut im Bereich der Injektionsstelle, vorübergehende Schwächung auch anderer Muskeln im Umgebungsbereich, sehr selten eine allergische Reaktion (z.B. auch mit Ausschlag) sowie Kopfschmerz und Wechselwirkung mit anderen Medikamenten.
Während der Schwangerschaft und Stillzeit, sowie bei neuromuskulären Erkrankungen (z.B. Myasthenia gravis), Blutgerinnungsstörung, Lidheberschwäche und bei bekannte Allergien gegenüber Botulinum-Toxin oder Humanalbumin sollte eine Behandlung mit Botulinumtoxin nicht durchgeführt werden.
Wegen möglicher Nebenwirkungen der Behandlung befragen Sie bitte Ihren Arzt; Ihr ästhetisch-plastischer Chirurg wird Sie nach eingehender Anamnese eingehend darüber aufklären, was diese Therapie für Sie bedeutet, welche Möglichkeiten aber auch welche Grenzen und Risiken diese Behandlungsmethode für Sie hat.
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