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Bei der so genannten Absaugung der Schweißdrüsen der Achselhöhle handelt es sich eigentlich um ein Abkratzen (Kürettage) der Drüsen von der Unterseite der Achselhöhlenhaut.
Über einen kleinen Einschnitt wird wie bei der Fettabsaugung auch stark verdünnte örtliche Betäubungsflüssigkeit unter die Haut der Achselhöhle gespritzt und dann die Haut mit der Saugkanüle unter sorgfältiger Schonung der dort liegenden anatomischen Strukturen angehoben. Mit einem ringförmigen Messer wird anschließend die Unterseite der Haut abgekratzt. Alle sich dort befindlichen Schweißdrüsen werden somit dauerhaft entfernt und die Gesamt-Schweißproduktion der Achselhöhle um die Produktivität diese Drüsen auf Dauer reduziert. In der Haut verbliebene Drüsen produzieren aber weiter und müssen bei Bedarf zusätzlich medikamentös oder operativ behandelt werden bzw. die Schweißproduktion muss mit einem Deodorant beeinflusst werden.
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